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Zurzeit liegt das Zinsniveau für Immobilien im unteren Bereich – Effektivzinsen unter vier Prozent werden angeboten. Zusätzlich können der Bauherr und ein Hausbesitzer beim Einsatz von Wärmeschutzmaßnahmen von einer staatlichen Förderung profitieren. Eine Förderung wird gewährt, wer beispielsweise Sonnenenergie einsetzt, mit Holz heizt und das Haus vorschriftsmäßig dämmt. Einsparungen bis zu fünfstelligen Euro-Beträgen und einem Zinssatz ab 1,4 Prozent werden durch staatliche Zuschüsse und Maßnahmen möglich. Fördermittel in Höhe von bis zu 500 Millionen Euro sind für 2009 bereitgestellt worden. Gelder können bei nachweislicher Minderung des Energieverbrauchs beim Heizen und Emissionsverminderung von CO2 beantragt werden, wenn die entsprechende Heiztechnik mit erneuerbaren Energien neu angeschafft wird und gleichzeitig eine Dämmung stattfindet. Tipps zur Förderung: Verschiedene Gemeinden und Kommunen haben teilweise individuelle Förderprogramme aufgelegt und gewähren zinsgünstige Darlehen. Eine Förderung kann beispielsweise über die Hausbank bei der KFW-Förderbank beantragt werden. Die Vorgehensweise ist ähnlich wie bei einem KFW-Darlehen. Bauherren, die sich für ein Passivhaus oder Energiesparhaus interessieren, können zurzeit mit Zinsen unter drei Prozent rechnen. Als Auflage wird je nach Haustyp ein maximaler Energiebedarf (primär) von 40 oder 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche angenommen. Pro Wohneinheit werden maximal 50.000 Euro bewilligt. Bei zwei Wohneinheiten wird die Summe der Förderung verdoppelt, welches zum Beispiel bei einem Haus mit Einliegerwohnung gegeben ist. Bei frühzeitiger Rückzahlung beispielsweise in Form einer Sondertilgung werden keine Kosten erhoben. Tipp: Ein Immobiliendarlehen bei einer Bank in Verbindung mit einem KFW-Darlehen wirkt sich auf den Zinssatz günstig aus. Bei dem zurzeit gültigen KFW-Wohnungseigentumsprogramm ist der Höchstbetrag für eine Förderung auf 100.000 Euro oder 30 Prozent der Gesamtkosten begrenzt. Die Zinsbindungszeit beträgt bei einer Förderung maximal 15 Jahre. Für das Restdarlehen bieten verschiedene Banken gesonderte Zinssätze an, die unter dem üblichen Zinssatz liegen. Ein Vergleich der Konditionen und Rabattierungen ist lohnenswert. Eine weitere Möglichkeit ein Eigenheim mit Förderung zu erwerben, bietet sich in Form von Wohn-Riester an. Diese Maßnahme wurde anstelle der früher gewährten Eigenheimzulage eingeführt. In den Genuss von Wohn-Riester kommen Bauherren und Hauskäufer bei eigener Nutzung. Angesparte Beträge können für eine Baufinanzierung entnommen werden – bei Verträgen vor dem 1. Januar 2008 ist eine Mindestansparsumme von 10.000 Euro erforderlich. Für Fragen stehen Finanzierungsinstitute und Bausparkassen zur Verfügung.

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