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Zinsen sind allgemein gesagt eine Vergütung für geliehenes Geld. Je nachdem also, ob man sich selbst Geld leiht oder jemandem Geld geliehen hat beziehungsweise es auf seiner Bank hinterlegt hat, können Zinsen sowohl positiv als auch negativ sein. Die Zinsen, die man von den eigenen Kapitalanlagen erwirtschaftet hat, sind sicherlich in jedem Fall positiv. Dagegen sind die Zinsen, die man von der Bank auf einen Kredit zusätzlich noch zum eigentlichen Kredit abbezahlt, weil man zum Beispiel durch den Kauf einer Immobilie einen Kredit bei einer Bank aufnehmen musste, natürlich für jeden negativ. Gerade im letzten Fall ist es empfehlenswert, sich bereits im Vorfeld bei der Aufnahme eines Kredites die Berechnung der Zinsen vorzunehmen. Entweder kann man die Berechnung der Zinsen selbst durchführen oder man zieht gleich von Anfang an einen unabhängigen Finanzberater für sein Vorhaben hinzu. Denn nicht in jedem Fall ist die Berechnung der Zinsen einfach – das hängt ganz davon ab, was man für ein Finanzierungsmodell gewählt hat. Bei einer eventuellen Zahlungsunfähigkeit für einige Zeit und wenn man zudem mit seinem Bankberater diesbezüglich eine Zahlungspause vereinbart hat, kann es in manchen Fällen noch einmal zu einer neuen Berechnung der Zinsen kommen. Des Weiteren ist bei der Berechnung der Zinsen der Zinseszins jedes Mal zu beachten. Diejenigen, die über ein größeres Kapitalvermögen verfügen, müssen in Deutschland einen Teil ihrer durch die Zinsen hinzugekommenen Erträge wieder durch die so genannte Kapitalertragssteuer an den deutschen Staat abführen. Trotz allem reicht in den meisten Fällen für die Berechnung der Zinsen immer noch die gute alte Zinsrechnung aus, die eine Art der Prozentrechnung ist. Mit dieser Zinsrechnung ist man in der Lage, selbst seine eigenen verzinsten bei der Bank angelegten Geldbeträge auszurechnen. Wenn man die alljährlich zu dem Geldbetrag hinzukommenden Zinsen nicht wieder von seinem Konto abhebt, dann werden sie auf den Geldbetrag angerechnet, und der Betrag wächst von Jahr zu Jahr durch die Zinsen. Die in den Geldbetrag eingespeisten Zinsen werfen dann selbst wieder Selbige ab, so dass man dann auch von einem ‚Zinseszins‘ sprechen kann. Mit dieser Zinsrechnung, die man überall nachlesen kann, ist die Berechnung der Zinsen nicht wirklich schwer, vorausgesetzt, es kommen keine neuen Konditionen hinzu.

Kategorien: Zinsen

Bis jetzt ein Kommentar.


  1. Tagesgeld.de sagt:

    Beim Tagesgeldsparen nicht nur auf die Zinsen achten…

    Wer Geld anlegt, für den ist oft die Rendite das Wichtigste. Dies gilt auch für das Sparen auf einem Tagesgeldkonto, bei dem neben der Höhe des Zinssatzes auch die hohe Flexibilität dieser Anlageart eine große Rolle spielt. Doch gerade in Zeiten, in de…

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