Es gibt viele gute Gründe, einen Bausparvertrag abzuschließen: zum Beispiel für den Mieter, der mit dem Ersparten seine Wohnung renovieren möchte. Oder für die junge Familie, die mit dem Geld die Finanzierung eines Eigenheims unterstützen will. Im Grunde lohnt sich ein Bausparvertrag für jeden, der in Immobilien investieren möchte. Der Bausparvertrag ist in drei Phasen unterteilt: die Ansparphase, die Zuteilungsphase und die Darlehensphase. In der Ansparphase zahlt der Bausparer regelmäßig Beträge ein, um mindestens 40 bis 50 Prozent der vereinbarten Bausparsumme anzusammeln. Das ist nötig, um später von dem zinsgünstigen Darlehen profitieren zu können. Zuvor wird in der Zuteilungsphase jedoch errechnet, welcher Bausparer zuerst das Darlehen beanspruchen kann. Das geschieht mittels einer Punktebewertung.
Der neue Star unter den Bausparmaßnahmen ist der riesterzertifizierte Bausparvertrag, der im Zuge des Eigenheimrentengesetzes im Jahr 2008 entwickelt wurde. Diese Riesterzulage ist seit Abschaffung der Eigenheimzulage die erste staatliche Förderung im Bereich Immobilienfinanzierung. So können die Einzahlungen auf Bausparverträge, die bestimmte zertifizierte Tarife enthalten, gefördert werden. Der Vorteil dieser Art Bausparvertrag ist, dass die Bausparer den gesamten Betrag des angesammelten Bausparkapitals in den Bau oder Kauf einer Immobilie stecken können.
Dafür müssen jedoch einige Bestimmungen erfüllt sein. Zum Beispiel muss das Haus oder die Wohnung auf deutschem Boden liegen. Modernisierungen werden von der Förderung nicht gedeckt, sondern nur Neubau oder der käufliche Erwerb. Außerdem muss die Immobilie zum eigenen Wohnzweck genutzt werden. Sollten diese Bedingungen gewährleistet sein, handelt es sich bei dieser Art Bausparvertrag um eine gute Investitionsmöglichkeit.

Kategorien: Bausparen

Schreibe einen Eintrag



  • Finanzen-Tipp.de

  • Finanz-Kategorien

  • Ältere Beiträge