Geld & Pläne

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Das Thema Geldanlage spielt für viele Menschen eine große Rolle. Hierbei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um seine „Schäfchen ins Trockene“ zu bringen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die drei beliebtesten Anlageformen!

 

 

 

Eine Immobile als Altersvorsorge

Der Kauf einer Immobilie ist zweifelsfrei eine der sichersten Möglichkeiten der Geldanlage dar. Besitzer eines Hauses oder einer Eigentumswohnung benötigen zwar im Durchschnitt 30 Jahre, um ihre Immobilie abzuzahlen, doch dafür sind sie im Alter meist schuldenfrei. Einige nutzen ihr Haus als rentables Mietobjekt, doch die meisten bewohnen es selbst und haben während ihres wohlverdienten Ruhestands lediglich die Haltungskosten des Objekts zu tragen. Egal, ob es sich um eine bestehende Immobilie oder ein Neubauprojekt handelt – in jedem Fall ist es ratsam, verschiedene Finanzierungsmodelle miteinander zu vergleichen und sich gründlich beraten zu lassen. Abhängig von den zur Verfügung stehenden Ersparnissen können Kredite individuell auf den Kunden abgestimmt werden. Mithilfe von Finanzierungsrechnern im Internet können Interessenten die Höhe des benötigten Darlehens und die voraussichtliche monatliche Rate ermitteln, sowie unverbindliche Angebote verschiedener Kreditinstitute anfordern. Als Basis für die Berechnung genügt meist schon die Angabe des Kaufpreises und des zur Verfügung stehenden Eigenkapitals.

 

Sicherheit mit Festgeld

Wer nicht gleich eine Immobilie kaufen, sondern sein Geld lieber bei einer Bank anlegen möchte, dem bieten sich auch hier einige sichere und profitable Möglichkeiten – zum Beispiel das Festgeld. Langfristige Kapitalanlagen auf einem Festgeldkonto werden in der Regel höher verzinst als kurzfristige. Im Vergleich zu anderen Konten wird die Festgeldanlage für eine bestimmte Laufzeit gebunden, die im Vorwege zwischen Bank und Kunde vereinbart wurde. Unabhängig von dieser Laufzeit und der Höhe der Geldanlage wird bei Vertragsschließung ein Zinssatz festgeschrieben, der bis  zum Ende garantiert wird. Von Krisen und Schwankungen auf dem Finanzmarkt werden die Zinsen daher nicht beeinflusst. Somit verspricht diese Form der Geldanlage nicht nur Rendite, sondern auch Sicherheit. Wer also nicht darauf angewiesen ist, täglich auf seine Ersparnisse zugreifen zu können, für den könnte die Geldanlage auf Festgeldkonten interessant sein.

 

Flexibilität für Spekulanten

Etwas spekulativer und vor allem flexibler ist hingegen die Geldanlage auf Tagesgeldkonten. Anleger können hierbei jederzeit über ihr Geld verfügen, denn bei Vertragsschluss werden weder Laufzeit noch eine Kündigungsfrist vereinbart. Das Tagesgeldkonto entspricht im Prinzip einem einfachen Girokonto – mit dem wichtigen Unterschied, dass es nicht für den normalen Zahlungsverkehr genutzt werden kann. Um auf das angelegte Geld zugreifen zu können, benötigt man ein Referenzkonto (meist das Girokonto), auf das die gewünschten Beträge überwiesen werden. Im Internet findet man einige Vergleichsportale, die auch einen Tagesgeld Vergleich anbieten, mit dessen Hilfe Interessierte schnell und einfach die attraktivsten Angebote an Tagesgeldkonten mit den aktuell höchsten Zinssätzen finden. Fazit: Der Zinssatz eines Tagesgeldkontos kann sich zwar täglich ändern, doch fällt er in der Regel wesentlich höher aus als zum Beispiel bei einem Sparbuch. Außerdem profitieren Anleger, die die monatliche oder vierteljährliche Zinsgutschrift in Anspruch nehmen, vom „Zinseszinseffekt“ –  die Zinsen werden nämlich mitverzinst. Die ständige Verfügbarkeit des Guthabens ist ein entscheidender Vorteil des Tagesgeldkontos, vor allem für diejenigen, die ihr Geld nur kurzfristig parken und dabei flexibel bleiben wollen.

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