Das Prinzip des Bausparens ist eine nützliche Angelegenheit, um die Finanzierung eines Hauskaufs oder Neubaus zu unterstützen. Man sollte vor dem Abschluss jedoch die Angebote vergleichen. Sollte nicht der passende Tarif gewählt worden sein, kann sich eine große Enttäuschung breit machen. Und das passiert schneller, als man denkt. Immerhin bieten in Deutschland 22 private und öffentliche Bausparkassen ihre Tarife zum Bausparen an.

Bausparen lohnt sich nur als mittel- bis längerfristige Maßnahme. Diesen Fakt sollte man sich stets vor Augen führen. Einige Jahre sollte die Vertragslaufzeit betragen, damit sich ein gewisser Betrag ansammeln kann. Wer sich also direkt nach Abschluss ein Eigenheim zulegen möchte, ist mit Bausparen nicht gut bedient. Welche Summe am Ende der Laufzeit herauskommt, hängt von mehreren Faktoren ab: Zuerst einmal ist die vereinbarte Bausparsumme entscheidend. Sie setzt sich aus Bausparguthaben und -darlehen zusammen. Das bedeutet, dass der Bausparer etwa 40 bis 50 Prozent in Raten einzahlt und den Rest der vereinbarten Summe als Darlehen von der Bausparkasse gezahlt bekommt.

Wenn man sich über den genauen Zweck des Bausparens noch nicht sicher ist, sollte die Bausparsumme bei Vertragsabschluss nicht zu hoch gewählt werden. Später kann die Summe noch problemlos nach oben korrigiert werden. Des Weiteren gestalten natürlich die Konditionen des gewählten Tarifs die Vermögensbildung. Ein Spar- und Tilgungsplan hilft dabei, den Überblick über Zahlungen und Entwicklungen zu behalten. Weiterhin wichtig ist die Laufzeit, wobei grundsätzlich gilt: Je niedriger der Darlehenszins, desto länger muss man auf das Darlehen warten.

Kategorien: Bausparen

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