Wenn es um die Altersvorsorge geht, setzen viele Menschen auf Immobilien . Eigene Immobilien gelten aufgrund ihrer Wertbeständigkeit als Geldanlage mit Sicherheit. Zudem möchten viele Mieter endlich in die eigenen vier Wände ziehen anstatt Miete zu bezahlen! Mietfreie Immobilien finden bei vielen Verbrauchern ihre Eignung als Altersvorsorge, da sie das Bankkonto im Ruhestand entlasten. Wegen niedriger Zinsen sollte jedoch kein Verbraucher kurzfristig eigene Immobilien erwerben, denn dieser Schritt sollte aus finanziellen Gründen gut durchdacht sein.

Kosten beim Erwerb von Neubau-Immobilien

Wer mit dem Erwerb von Immobilien liebäugelt, der sollte erst einmal einen Kassensturz vornehmen und die eigenen Geldmittel genauestens prüfen. Der Lebensstandard sollte durch einen Baukredit für Imobilien nicht beeinträchtigt werden. Handelt es sich um einen Neubau, werden oftmals Kosten vergessen, die mit dem Erwerb der heiß erträumten Immobilien erstmal nebensächlich erscheinen. Hier stehen neben den Erschließungskosten auch Honorare für Architekten und Bauanträge an, sowie Kosten für die Gestaltung des Gartens rund um die Immobilien. Zu den sogenannten Kaufnebenkosten zählen Grunderwerbssteuer, Notarkosten und Gerichtskosten. Auch der Makler, der Ihnen die Imobilien (meinten Sie Immobilien?) vermittelt, will bezahlt werden. Man kann etwa 10 Prozent des Kaufpreises der Immobilien als zusätzliche Kosten rechnen, die aus eigenen Geldmitteln bezahlt werden müssen, denn die Baufinanzierung umfasst diese Kosten nicht.

Kosten beim Erwerb von Altbau-Immobilien

Geht es bei den Imobilien um Altbauwohnungen, muss eventuell mit Modernisierungskosten gerechnet werden. Möglicherweise müssen das Dach und die Wärmedämmung erneuert werden, sowie alte Heizungen und Fenster ausgetauscht werden. Vielleicht sollten die ehrwürdigen Imobilien einem thermografischen Drucktest unterzogen werden, um die optimalen Maßnahmen für die Modernisierung zu bestimmen. Hierbei handelt es sich um notwendige Investitionen, die den Wert der Imobilien steigern und daher durchgeführt werden sollten. Beim Erwerb einzelner Wohnungen in einem Wohnhaus, entscheiden übrigens alle Eigentümer in einer Eigentümerversammlung mehrheitlich, ob Modernisierungen oder Erneuerungen an der Imobilie angeschafft oder durchgeführt werden.

Kassensturz und Baukredite für den Imobilien-Erwerb

Ob der Kauf von einer oder mehreren Imobilien als Altersvorsorge sinnvoll ist, hängt in jedem Fall davon ab, über wieviel eigene Geldmittel der potentielle Imobilien-Eigentümer verfügt. Mehr als ein Drittel des Einkommens sollte nicht in die Imobilien-Finanzierung fließen, damit alle anfallenden Kosten gedeckt werden können und der Lebensstandard erhalten bleibt. Daher sollte man sich genau durchrechnen, ob sich der Kauf von Imobilien zur Altersvorsorge rentiert. Fällt die Entscheidung zugunsten des Kaufs von Imobilien, sollten die Kreditnehmer das Darlehen möglichst mit zwei Prozent Zinsen tilgen. Hierdurch wird der Baukredit schneller abbezahlt und der Kunde zahlt insgesamt weniger für den Imobilien-Kredit.

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