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Im Zuge der Umstellung auf erneuerbare Energien investieren zunehmend mehr private Haushalte in eine Photovoltaikanlage. Wer sich für eine solche kostenintensive Anschaffung entscheidet, sollte sich auch rechtzeitig um den passenden Versicherungsschutz für die eigene Anlage kümmern.

 

Mit einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Grundstück können sich Privathaushalte und Unternehmen von fremden Stromerzeugern unabhängig machen. Da die Energiepreise weiter steigen werden, lohnt sich die Installation einer Anlage für viele. Eigentümer können damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten, sondern mit der Einspeisung in das öffentliche Stromnetz und der damit verbundenen Einspeisevergütung längerfristig auch Gewinne erzielen.

 

Der richtige Versicherungsschutz für die kostenintensive Anschaffung

Die private Investition in eine Photovoltaikanlage lohnt sich nur dann, wenn mit den angebauten Solarmodulen über viele Jahre Sonnenlicht in Strom umgewandelt werden kann und die Anlage eine sehr lange Zeit einwandfrei funktioniert. Besonders dann, wenn die Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach kreditfinanziert ist, sind Besitzer an einer möglichst langen Laufzeit ihrer Anlage interessiert, um in der längeren Frist einen Überschuss mit der Anlage zu erwirtschaften. Erleidet die Photovoltaikanlage jedoch einen technischen Defekt oder Schäden durch äußere Einwirkungen, dann entstehen für den Eigentümer der Anlage nicht nur hohe Reparatur- oder Wiederbeschaffungskosten. Während eines Anlagenausfalls kann er sich zudem nicht selbstständig mit Strom versorgen und muss seinen Strom von fremden Energieerzeugern beziehen. Auch auf die Einspeisevergütung muss er für die Dauer des Anlagenausfalls verzichten. Damit die teure Anlage in solchen Fällen nicht zu einem Minusgeschäft wird, kann sich eine Photovoltaikversicherung lohnen. Diese springt dann ein, wenn dem Besitzer einer Photovoltaikanlage hohe Kosten entstehen.

 

Die zahlreichen Versicherungsprodukte am Markt vergleichen

Die Photovoltaikversicherung kann dann zahlen, wenn unvorhergesehene Schäden an der Anlage, beispielsweise durch Frost, Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Schneedruck behoben werden müssen. Viele Versicherungsgesellschaften bieten auf Wunsch zudem einen Schutz bei Erdbeben, Vandalismus oder Diebstahl. Zusätzlich können Versicherungsnehmer ihre Photovoltaikanlage gegen technische Defekte absichern, die durch Konstruktionsfehler, Überspannung oder Kurzschluss entstehen. Je nach Anlagentyp und erwünschtem Versicherungsumfang variieren die Preise und Leistungen der einzelnen Anbieter zum Teil erheblich. Ein einfacher Versicherungsschutz ist noch für unter einhundert Euro jährlich zu erhalten, im Ernstfall kann der Versicherungsnehmer damit jedoch mehrere tausend Euro einsparen. Vor Abschluss einer Police sollten Interessierte die verschiedenen Tarife und Konditionen der Anbieter genauer unter die Lupe nehmen. Um eine passende Photovoltaikversicherung zu finden, lohnt sich ein kostenfreier Versicherungsvergleich.

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