Hausbau

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Der Kauf einer Immobilie will gut geplant sein. Zahlreiche Informationen rund um den Baukredit sind notwendig. Wie könnte eine Planung aussehen? Mit den folgenden Tipps lassen sich Baukreditangebote leicht vergleichen.

Im Vorfeld einer Angebotseinholung ist die benötigte Geldmenge und Belastungsgrenze festzustellen. Wie hoch die Kreditrate ausfallen darf, beantwortet eine Aufrechnung des verfügbaren Einkommens abzüglich der laufenden Kosten. Die zurzeit gezahlte Miete dient als Richtwert einer realisierbaren Ratenhöhe. Die gewünschte Laufzeit vom Baukredit ist zu bestimmen und die Möglichkeit einer Sondertilgung zu prüfen.

Für die Kalkulation der entstehenden Kaufnebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notar, Grundbucheintragung und Maklerkosten sind bis zu 12 Prozent des Kaufpreises einzuplanen. Die Zuhilfenahme eines Baukredit-Rechners zahlt sich aus und schafft einen schnellen Überblick – durch Eingabe unterschiedlicher Zins- und Tilgungssätze ist die Ratenhöhe und Laufzeit schnell ermittelt.

Um einen günstigen Zinssatz zu sichern, ist eine langfristige Zinsfestschreibung anzustreben. Die Gesamtkosten und Laufzeit vom Baukredit lassen sich durch einen hohen Tilgungssatz und einer vereinbarten Sondertilgung senken beziehungsweise verkürzen. Besonderer Tipp: Die Prüfung einer möglichen Eigenheimförderung durch die KfW-Bank, das BAFA, die Riester-Bauförderung und regionale Förderprogramme zahlen sich in puncto Eigenkapital und für einen zinsgünstigen Baukredit aus. Die Voraussetzung für den günstigsten Effektivzinssatz bei einem Baukredit ist eine gute Bonität – je höher das Eigenkapital, umso besser ist der Zinssatz.

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