Wechselkurs USD und Euro - Auswirkungen für die Weltwirtschaft

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Seit der Einführung des Euro ist der Wert des US-Dollars stetig gefallen und einige Experten gehen davon aus, dass dieser Wertverlust noch weiter anhalten wird. Ist die Einführung des Euro aber nun tatsächlich schlecht für die Weltwirtschaft gewesen? Oder ergeben sich durch die beiden konkurrierenden Währungen vielleicht sogar Vorteile für den weltweiten Exporthandel? Die aktuellen Kurse an den Börsen dieser Welt zeigen, dass 1 Euro zur Zeit etwa 1,3 US-Dollar kostet. Diese Entwicklung ist seit einigen Jahren sehr stabil und nicht mit dem enormen Wertverlust des US-Dollars von 2002, dem Jahr der Euroeinführung, zu vergleichen.

 

 

Aktueller Kurs von USD und EUR: Auswirkungen auf die Weltwirtschaft

Der US-Dollar ist nach wie vor die stärkste und bedeutendste Währung auf dem globalen Finanzmarkt. Die Vertragsabschlüsse großer Unternehmen werden in US-Dollar berechnet und auch für den Import- und Exporthandel vertrauen Geschäftsleute häufig auf den Kurs des US-Dollar. Mit dem Euro hat der US-Dollar jedoch Konkurrenz bekommen und die Länder der Europäischen Union orientieren sich bei wirtschaftlichen Transaktionen immer öfters am Kurs des Euro. Die guten Kurse des Euro führen jedoch dazu, dass Länder mit einem vergleichsweise schwachen Währungskurs, bei Exportgeschäften benachteiligt sind. Aus dem Ungleichgewicht der aktuellen Kurse von US-Dollar und Euro ergeben sich so zwangsläufig immer wieder kleinere Spannungen für die Weltwirtschaft.

 

 

Euro: Zweitstärkste Währung nach dem US-Dollar

Mit bangem Blick schauen Finanzexperten immer wieder auf die Entwicklung des US-Dollar und sehen den Euro schon als die nächste große Weltwährung. Dennoch hat der US-Dollar seinen Stellenwert als Leitwährung bisher nicht verloren. Doch was bedeutet der aktuelle Kurs von US-Dollar und Euro nun für den Markt und den Verbraucher? Definitiv sind zwei vergleichsweise stabile Weltwährungen sicherer als eine. Dadurch sind weniger Kursschwankungen und damit verbunden plötzliche Verluste bei Banken oder Finanzdienstleistern zu erwarten.

Zudem bedingen die beiden Währungen, dass Reisen ins Ausland vergleichsweise günstig sind, da nicht mit starken Veränderungen des Wechselkurses zu rechnen ist. Beide Währungen zusammen sind eine gute Grundlage für die Weltwirtschaft, da Importe und Exporte immer an beiden Kursen zu bemessen sind und so vergleichsweise fairer ausgehandelt werden.

Kategorien: Börse, Finanznachrichten

Bis jetzt 2 Kommentare.


  1. Christian sagt:

    Ob ich die aktuellen Währungskurse und Kursschwankungen wirklich als so positiv ansehen soll, weiß ich nicht. Mir macht es eher sorge, dass auf den Devisenmärkten so viel Bewegung ist und alles immer weniger planbar ist. Wo soll das noch hinführen?

  2. Daniel sagt:

    Ich finde die Wechselkurse bei Banken oder auch die von Zahlungsanbietern immer so unverschämmt hoch. Ich würde wenn man in den Urlaubfährt das Geld auf jeden Fall nie am Flughafen direkt wechseln und auch in den Städten immer die Kurse vergleichen.

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